Mit einer vollständigen und automatischen Inspektion von KEG-Fässern schon im Leergutrücklauf kann deren logistische Führung und die Produktqualität nachhaltig optimiert werden. Die Krombacher Brauerei hat mit modernsten Systemen der SYSCONA Kontrollsysteme GmbH eine Leerfass-Inspektionsanlage realisiert, mit der Identität, Kennzeichnung und Zustand von Rückgutfässern mit höchster Zuverlässigkeit erfasst werden können. Insbesondere die sichere Entdeckung schwer erkennbarer Defekte an Fässern kann den hohen Qualitätsanspruch der Krombacher Brauerei wirksam unterstützen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Die fein differenzierte Identifikation von eigenen und fremden KEG-Fässern sowie die Auslesung von Fasskennzeichnungen und -Codes mit überragender Lesesicherheit wird mit Technologien der neuesten Generation realisiert. Neben logistischen Benefiten kann eine präzise Fassbestandsführung unterstützt werden.
Durch die zuverlässige Erkennung von KEG-Fass-Mängeln mit der SYSCONA-Anlage können wir unsere interne Rücklaufquote und entsprechende Kundenreklamationen weiter senken“, so der Leiter für Abfüllung und Verpackung der Krombacher Brauerei, Herr Martin Gockel. „Die sichere Identifikation von Fremdfässern bietet uns greifbare logistische Vorteile,“ so Herr Gockel weiter. „Die automatische Formatumstellung durch einfache Programmauswahl im SYSCONA-Expert-Bediensystem macht Rüstvorgänge praktisch überflüssig. Fremdfässer sowie unsere PLUS-KEGs und SUDEX-KEGs in den Formaten 20, 30 und 50 ltr. werden im Alltag zuverlässig und bis zu einer Linienleistung von 1200 Fässern/h erfaßt. Das sind nur 3 Sekunden Taktzeit !
Kern der KEG-Fass-Inspektionsanlage ist eine besonders leistungsstarke High-Speed-Drehstation, in der die Ränder und der gesamte Mantelbereich der KEG-Fässer inspiziert werden. Die Fässer werden dort gestoppt, zentriert und gedreht bzw. ausgerichtet. Schon in der Planungsphase wurde besonderes Augenmerk auf die Detektion schwer erkennbarer Fehler gelegt, die ja bekanntlich besonders risikoreich sind. Mit einer Reihe von präzisen Ultraschall-Sensoren neuester Bauart werden Deformationen millimetergenau erkannt. Mit einer Zeile induktiv arbeitender Abstandssensoren werden darüber hinaus volumenverkleinernde Beulen entdeckt, die sich bei PU-ummantelten Fässern gegebenenfalls hinter der Kunststoffschicht unsichtbar verbergen.
Besonders tückisch sind Griffleisten an KEG-Fässern mit kaum sichtbaren Haarrissen. Diese bergen ein besonderes Gefahrenpotenzial in sich.